6 Tipps für Studenten mit durchschnittlichen Noten

Wer kennt’s nicht: Eine Prüfung in der Uni geschrieben, die, sagen wir mal, suboptimal verlaufen ist und die Note wird veröffentlicht. 3,7.  Das war’s erstmal mit dem gewünschten Schnitt zu Semesterende. In der Schule waren Noten doch “egal”, da man sowieso einen höheren Bildungsweg einschlägt. Jetzt aber, wo man diesen eingeschlagen hat, sind Noten wohl doch essenziell, oder? Um gleich mal die Erwartung, den Du jetzt an den Artikel hast, zu nehmen: Ich kenne die Antwort auch nicht, da ich selbst erst im vierten Semester studiere. Ebenso werde ich Dir keine Tipps geben, die deine Effizienz beim Lernen erhöhen. Ich werde Dir Tipps geben, die Dir helfen sollen dich außerhalb des Studiums zu profilieren.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten wie man sich selbst Unsicherheiten nehmen, Selbstvertrauen aufbauen und sich im besten Falle in die Köpfe seiner Kontakte einbrennen kann. Dies lindert den Druck, der gegen Ende des Studiums immer größer wird enorm und man kann den ausstehenden Prüfungen optimistischer entgegen sehen. Somit möchte ich mit diesem Artikel sechs Tipps weitergeben, die mir bis jetzt sehr geholfen haben.

 

1. Visitenkarte

Ob man auf Messen, Konferenzen, Netzwerkveranstaltungen oder einfach nur zum Bewerbungsgespräch geht, eine Visitenkarte ist eine günstige und gleichzeitig sehr effiziente Lösung sich selbst haltbar zu machen. “Ja hallo, ich bin der Peter Müller und studiere BWL.”, merkt sich, insofern man keine besonders hübschen oder hässlichen Gesichtsmerkmale hat, niemand. Drück doch deinem Gesprächspartner einfach deine Visitenkarte in die Hand. Ein Stück Karton, der am besten noch mit einem Lichtbild der eigenen Visage verziert ist – perfekt. Und keine Angst, auch als Student sollte man sich nicht schämen wenn nur der Studiengang draufsteht, denn der Effekt der Visitenkarte bleibt der selbe.

 

2. Mentor suchen

Was ist besser, als jemand, der dich unterstützt, eine Vorbildfunktion erfüllt, dich inspiriert und dazu noch in den Bereichen selbst beruflich aktiv ist, die dich im Studium interessieren? Richtig. Nichts. Such dir jemanden, der die Rolle als Mentor für dich einnimmt. Suchen ist in diesem Falle vielleicht das falsche Wort. Man muss so jemanden finden, denn Du solltest dem Mentor auch einen Mehrwert bieten, wenn er Vertrauen in dich hat oder dein Potenzial ausschöpfen möchte. Ebenso kann es sich wie bei mir auch um mehrere Personen handeln, die sich die Rolle des Mentors teilen. So ist es zum einen Michael Leibrecht, der Geschäftsführer von machen.de Medien und Marketing GmbH, Michael Plentinger , Inhaber von fachkräfterekrutieren.de und Philipp Ebert, Geschäftsführer der Betreuungsstuben GmbH.

 

3. Netzwerken

Leute kennen lernen macht nicht nur Spaß, sondern kann auch hilfreich sein. Netzwerken ist auch in diesem Sinne auf die Offline-Welt bezogen. Je extrovertierter man ist, desto leichter hat man’s, ist klar. Mit einer Portion Interesse an Neuem und einer offenen Einstellung kann man aber auch als zurückhaltender Mensch bereits viel bewirken und sich sein eigenes Netzwerk aufbauen. Der Netzwerkgedanke beruht auf einem konstanten Geben und Nehmen, sodass jeder gleichermaßen profitieren kann. Wenn Du mehr über das Netzwerken wissen möchtest, kannst Du dich natürlich auch von Michael “Mr. Netzwerk”Leibrecht persönlich inspirieren lassen auf quatschen.de.

 

4. Side Business

Studenten haben ja von Haus auf genug Geld – nicht. Nahezu jeder Student ist mehr oder weniger dazu gezwungen sich ein paar Kröten selbst dazuzuverdienen. Klassiker wie Bedienung und Barkeeper sind immer wieder zu finden. Meiner Meinung nach kommen allerdings zu wenige auf die Idee Nachhaltigkeit und Geld verdienen zu verbinden. Melde ein Gewerbe an und such dir etwas, das du selbst vertreiben kannst. Ob das jetzt Dienstleistungen oder Produkte sind, ist dir überlassen. Meine eigene Idee war beispielsweise die Kursreihe “#digitalisierung.im.Alltag“, die ab Oktober 2016 an zwei Volkshochschulen startet. Eine eigens initiierte Nebenerwerbstätigkeit kommt auch im allgemeinen besser an im Lebenslauf, als Barkeeper in der Dorfdisco – no front, wir brauchen euch. Ideen und Inspirationen kannst Du dir gern auch hier holen: http://www.ryrob.com/best-businesses-start-while-working-full-time-job/

AndiLorenz_Digitalisierung.im.Alltag-01
Logo – #digitalisierung.im.Alltag

 

 

5. Website

Wenn Du ganz fancy unterwegs bist oder es in Zukunft sein möchtest, dann kann ich als Königsprojekt die Erstellung der eigenen Website empfehlen. Du solltest natürlich abwägen, ob das in deinem Bereich Sinn macht oder ob es doch ein bisschen “too much” ist. Nutze Deine eigene Website als Portfolio, Blog oder “erweiterte” Vita und lass deiner ganzen Kreativität freien Lauf. Ich habe durch meine Seite viel positives Feedback bekommen und bin davon überzeugt, dass man sich damit ein gutes Alleinstellungsmerkmal errichten kann.

 

6. Kenne Deinen Wert

Unsicherheiten enstehen oft durch fehlenden Bezug zu objektiven Maßstäben. Man bewegt sich in einem Rahmen, in dem es schwer ist sich selbst einzuordnen. Deswegen: Pack Deine Vita ein und lass dich doch einfach mal objektiv in dem Career-Center deiner Hochschule “begutachten”. Wenn Dir Deine Universität diese Möglichkeit nicht bietet, dann empfiehlt sich der Gang zu einer Personalagentur. Hier kannst Du nicht nur Deinen Lebenslauf durchchecken und optimieren lassen, sondern im Idealfall auch noch vermittelt werden – Stichwort Netzwerk. Wer das einmal ganz unverbindlich machen möchte, der kann gern bei Michael Plentinger von fachkräfterekrutieren.de anfragen.

Ich hoffe, dass  meine Tipps hilfreich waren und würde mich freuen, wenn Du welche davon umsetzen willst. Gern darfst Du mir auch schreiben, wenn Du Fragen hast.

Ansonsten würde ich Dich bitten mir mal ein Kommentar hier zu lassen, damit ich die Darstellung meiner Inhalte verbessern kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.